English translations of press clips: Späte Seilschaften

Suspenseful Reading by Nathalie Müller

The Mediothek Team delighted fans of crime fiction last Thursday with a very special reading. In Pfäffikon, the author Jutta Motz read from her latest crime fiction novel, “Späte Seilschaften”. In addition, the public was treated to a short story read in its entirety.

Pfäffikon – Jutta Motz is a member of the renowned club Swiss Crime Ladies, which consists of six well-known Swiss crime fiction writers. In addition to Motz, the club’s members are Sabina Altermatt, Anne Cuneo, Mitra Devi, Petra Ivanov and Susy Schmidt.

All of them write fast-paced thrillers, sensitively-told detective stories, police procedurals, regional crime fiction as well as humorous stories, and are also members of the Mörderische Schwestern (Murderous Sisters), an organization of German-speaking crime fiction authors.

Jutta Motz was born in Germany in Halle an der Saale and went to school in Frankfurt. She completed university studies in theater, classical archeology and art history, and has been living in Switzerland sind 1978. Her first crime novel, “Drei Frauen und das Kapital”, was published in 1998, and has been followed in the years since then by more crime novels and short stories.

Murderous plots
Motz read several passages from “Späte Seilschaften” that illuminated her eloquence and linguistic precision and were, at the same time, full of wit and humor.

With a wink and a grin she read her listeners, for example, a conversation between two elderly gentlemen who pontificate on the virtues of the female sex, but aren't interested in a relationship or marriage anymore.

Following the presentation of this crime novel, the author read an entire short story. Entitled “Ausfahrt Zürich Mord” or “Der Koffer” [English: “The Briefcase”], it was written for an anthology scheduled to appear next February (an anthology is a collection of selected texts from different authors or a thematic compilation of literary, musical or graphical works). The story is a suspenseful tale of an auto accident, but also of the gullible cellist Amadeus and of a huge amount of money. The public virtually hung on the lips of the author for an entire hour, and was able to purchase a signed book from her at the close of the reading.

* translation: Mary Tannert

Höfner Volksblatt, 1.12.2010
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Krimiabend verspricht Spannung von André Bissegger
Höfner Volksblatt, 27.10.2010
» PDF open (German)

P.S. Nr. 47/08 24.12.2008
"Krimi der Woche"
Die studierte Archäologin und Soziologin Jutta Motz lebt in Zürich. Ihr neuester Krimi «Späte Seilschaften» spielt allerdings vorwiegend in England, in der Welt von Oxford und der Geheimdienste. Mit Archäologie hat der Krimi viel am Hut. Archäologen gelten als versponnene Professoren ohne praktischen Verstand, die bei ihren Grabungen viel herumreisen, sehr oft auch in arabischen Ländern. Da man sie nicht ernst nimmt, eignen sie sich umso besser für Kurierdienste. Anthony Gardner gehört zu den Archäologen, die einst für den britischen Geheimdienst arbeiteten. Er hörte damit auf, als eine Geiselbefreiung missglückte. Doch diese alten Erinnerungen sind nicht der Grund, der ihn veranlasste, unterzutauchen. Ursache dafür ist ein unfähiger Doktorand, den er als Leiche in einem Universitätslabor findet. Erstochen mit einem unverwechselbaren Dolch, der in seinem Haus hing. Er war mit dem Ermordeten verabredet, und er sah den vermutlichen Mörder fliehen. Er ist überzeugt, dass man ihm seine Unschuld nicht glaubt, da es bei der Verabredung auch darum ging, dem Ermordeten klar zu machen, dass sein angeblicher Fund auf einer Fälschung beruht. Der Professor flieht, seine Frau sucht ihn und ruft die Tochter zu Hilfe. Die wiederum macht sich mit ihrem ehemaligen Lateinlehrer, bei dem sie auch wohnt, auf die Suche nach ihrem Vater. Dabei lernt sie einen Taxichauffeur kennen, der sich als ehemaliger Polizist ins Suchteam integriert. Die Universität Oxford hat noch weitere Probleme mit Fälschungen, respektive mit bewusst verschleierten Ergebnissen neuer Medikamente. Und in Deutschland muss ein ehemaliger Geheimdienstler das Land fluchtartig verlassen, da er einen unbegründeten Mordverdacht am Hals hat. Er sucht unseren Professor in England auf. Damit ergeben sich Handlungsstränge weit in die deutsche Geschichte zurück. Dieser Geheimdienstkrimi lebt nicht in erster Linie von der Spannung, sondern von der Kunst des Schreibens. Die Sprache ist ein wirkliches Vergnügen, die Mischung zwischen Erzählung und indirekter Rede ein Stilmittel. Ich würde das Buch an einem freien Wochenende lesen, da man sonst bei den vielen Personen die Übersicht verlieren kann."

Mitteldeutsche Zeitung, 2009
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